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Neugier trifft Erfahrung – Mentoring Kick-off 2017
18.10.2017

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Das diesjährige Mentoring Kick-off am 9. Oktober 2017 war ein ganz besonderes, denn es gab ein tolles Jubiläum zu feiern: 10 Jahre Mentoring-Programm und insgesamt über 1.000 vermittelte Mentoring-Paare!

Der Erfolg des Programms spricht an diesem Abend für sich. Über 30 anwesende MentorInnen wurden von vielen interessierten Studierenden mit allerlei Fragen rund um Mentoring, Karriere und Studium konfrontiert. Trauben aufmerksamer ZuhörerInnen bildeten sich um MentorInnen verschiedenster Fachbereiche und Branchen.

ABSOLVENTUM-Präsidentin Dr. Brigitte Fickel eröffnete den Abend und bedankte sich bei den anwesenden MentorInnen für ihr besonderes Engagement, angehenden und jungen AkademikerInnen den Start in das Berufsleben zu erleichtern und ihre Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Einen besonderen Dank richtete sie auch an die Unternehmen Arvato (Bertelsmann) und EY, die mit ihrer Unterstützung das festliche Ambiente des Gartensaals mit ermöglichten. Außerdem verwies sie auf neue Veranstaltungsformate wie das regelmäßige Mittagessen mit spannenden Mitgliedern und Skype-Gesprächen rund um den Globus.

Um den anwesenden Studierenden eine lebhafte Vorstellung von: „Was bedeutet Mentoring?“ zu vermitteln, stellten sich zwei langjährige Mentoring-Paare vor. Die selbstständige Unternehmensberaterin Hannelore Zachmann und ihre Mentee Sonja Pohle machten den Anfang und gaben einen Einblick in die Inhalte ihrer Zusammenarbeit. Karrieremeilensteine planen, Rhetorikübungen, fachlicher Austausch und die Vereinbarkeit von Job und Familie seien zum Beispiel wichtige Themen gewesen, die sie besprochen haben. Für Frau Zachmann ist das Mentoring eine Herzensangelegenheit: „Ich habe mir damals vorgenommen: „Wenn ich einmal erfolgreich bin, will ich auch etwas zurückgeben. Man muss nicht alles neu erfinden, die Erfahrungen die ich gemacht habe, können auch für andere wertvoll sein.“ Aus ihrer Zusammenarbeit ist mittlerweile Freundschaft geworden. Mentee Sonja Pohle hat einen Tipp für die Studierenden: „Habt keine Angst vor fachübergreifenden Mentoring-Partnerschaften, gerade das hat unsere Kommunikation so spannend gemacht.“

Als zweites Mentoring-Paar berichteten Mentor Marco Jochum von Bertelsmann und Mentee Sarah Seider wie sie ihren Austausch gestaltet haben. Neben vielen Telefonaten besuchte Frau Seider ihren Mentor unter anderem auch für drei Tage an seinem Arbeitsplatz und konnte so einen sehr intensiven Eindruck seines Arbeitsalltages erhalten. Herr Jochum betont: „Sarahs Engagement war sehr wichtig für unsere Zusammenarbeit. Als Mentee muss man auch aktiv werden um einen regen Diskurs zu erhalten. So entstand auch ein großer Mehrwert für mich persönlich, denn dank ihrer grundsätzlichen Fragen konnte ich vieles was ich tue, auch nochmals anders reflektieren.“

Nach den Rednerbeiträgen schwärmten die Studierenden zu den anwesenden MentorInnen aus. Waltraud Gehring zum Beispiel konnte einer Gruppe Studentinnen direkt ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben: Sie bestärkte sie darin, sich generell über ihre Stärken und Standpunkte bewusst zu werden, auf ihrem Karriereweg sollten sie nichts überstürzen, aber auch nichts ‚zerdenken‘. Entscheidend sei das zu machen, was ihnen wirklich Spaß macht!

Thomas Oeftering von GSG Consulting GmbH nutzt die Gelegenheit, die Mentees persönlich kennen zu lernen. Er wünscht sich für seine erste Mentoring-Partnerschaft eine intensive Zusammenarbeit und freut sich über die vielen Anfragen, die er an diesem Abend erhielt. Seine Motivation, Mentor zu werden, stammt aus seiner eigenen Studienzeit: „Ich habe vor zehn Jahren erlebt, wie dieses Programm entstand. So etwas hat mir während des Studiums gefehlt. Daher will ich jetzt, wo ich beruflich angekommen bin, auch Mentor werden.“

Marie-Lou Sohnius und Kenneth Hillig, beide Bachelor Erstsemester der Politikwissenschaft, wollen am liebsten noch am selben Abend eine Mentoring-Vereinbarung unterschreiben. „Ich hatte zwar erst ein Gespräch, aber das lief super! Die Möglichkeit, sich mit jemand Erfahrenem über die eigene persönliche und berufliche Zukunft auszutauschen, finde ich sehr gut. Sollte ich heute keinen Mentor für mich finden, ist das auch nicht schlimm, zumindest habe ich viele nette Leute kennen gelernt“ erzählt Marie-Lou Sohnius. Auch für Kenneth Hillig ist das Mentoring eine tolle Chance: „Als Arbeiterkind freue ich mich auf erfahrene Unterstützung, die ich zuhause nicht bekommen kann.“

Noch bis spät in den Abend unterhielten sich die Anwesenden bei Getränken und Gebäck und tauschten vielerlei Mentoring-, Studien- und Berufserfahrungen miteinander aus.
Mentoring-Referent Sebastian Hoffmann war begeistert über das rege Interesse: „Ich bedanke mich bei unseren engagierten MentorInnen, die 10 Jahre Mentoring erst möglich gemacht haben und freue mich auf hoffentlich noch viele weitere erfolgreiche und inspirierende Jahre ABSOLVENTUM Mentoring-Programm.

Sollten Sie an diesem Abend noch keine/n passenden MentorIn gefunden oder allgemein Fragen zum ABSOLVENTUM Mentoring-Programm haben, dann erhalten Sie hier weitere Informationen. In unserem Mentoren-Pool im Mitgliederbereich, besteht außerdem die Möglichkeit, weitere 500 zur Verfügung stehende MentorInnen kennen zu lernen.

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unser Referent Sebastian Hoffmann sehr gerne per E-Mail unter sebastian.hoffmann@absolventum.uni-mannheim.de oder telefonisch unter Tel. +49 621 181-1478 zur Verfügung.


Juliane Koch
Fotos: Christos Sidiropoulos



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