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Regionalgruppe Karlsruhe zu Besuch bei WeberHaus
16.05.2017

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15 Mitglieder der Regionalgruppe Karlsruhe trafen sich am 29. April 2017 in Rheinau-Linx zur Werksbesichtigung beim Fertighausherstellers WeberHaus. Der Seniorchef Hans Weber persönlich begrüßte die Gruppe und berichtete von seinem Werdegang.

Nach dem freundlichen Empfang folgte eine informative Firmenpräsentation, die Herr Weber weiter ausführte und kommentierte. Der Seniorchef erzählte den ABSOLVENTUM-Mitgliedern auch viel über seinen eigenen beruflichen Lebensweg: Er wurde in Indonesien geboren, wo sein Vater damals als Bauleiter einer holländischen Firma arbeitete und verbachte seine Kindheit in Japan. Als er elf Jahre alt war, zog seine Familie zurück nach Deutschland. Die neue-alte Heimat, vom Krieg gezeichnet, musste er aber ohne Vater kennen lernen, denn dieser war bei der Internierung in Indonesien ums Leben gekommen. Beruflich trat er dann in die Fußspuren des Vaters und lernte wie er das Zimmermannshandwerk. Mit nur knapp 22 Jahren erwarb er den Meistertitel.

Für das Thema Fertigbau, dass ursprünglich aus Skandinavien stammte, begann Herr Weber sich das erste Mal im Jahr 1961 zu interessieren. Er hatte das Glück, einen Zimmereibetrieb in Linx übernehmen zu können und baute den Zwei-Mann-Betrieb von einst, in 55 Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit, zum führenden Haushersteller Deutschlands mit heute 1104 Angestellten aus. Seit seinem ersten Fertighaus, das er im Jahr 1961 für seine Schwester baute und das bis heute noch in Linx steht, sind es weltweit mittlerweile über 35.000 Stück geworden.

Die Produktion der Wände, die sich die Mitglieder genauer ansehen konnten, wird hauptsächlich aus Holz vorgenommen und mit Mineralwolle gedämmt. Innenausbauten wie Fenster und zum Beispiel Badezimmersanitär werden in der Produktion eingebaut und soweit verarbeitet, dass das gesamte Haus innerhalb von einem Tag vor Ort fertig gestellt werden kann. Nachdem spätestens am Folgetag das Dach gedeckt wird, ist das Haus bezugsfertig und kann ohne zusätzliche Trocknungszeit eingerichtet werden. So vergehen in der Regel 12 Wochen vom ersten Plan bis zum Einzug.

Gegen 13 Uhr brach die Gruppe zur nah gelegen Gaststätte „Grüner Baum“ auf und diskutierte beim Mittagessen die Vor- und Nachteile eines Fertighauses munter weiter.

Wir danken Regionalgruppenleiter Dominic Seeberg für die Organisation der Veranstaltung und den Nachbericht. Vielen Dank auch an den Fotografen Andreas Kalthoff.

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