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Regionalgruppe Rheinland erkundet den antiken Iran in der Bundeskunsthalle in Bonn
08.05.2017

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Vom ewigen Schnee auf den Gipfeln von Alborz und Zagros bis in die Gluthitze der Wüste Lut: Iran ist ein Land der Kontraste, ein Land der Extreme. Hier wurzeln die iranischen Zivilisationen, deren Entwicklung im Aufstieg des achämenidischen Weltreichs gipfelte. Und diesen Wurzeln nachzugehen bot sich für die Mitglieder der Regionalgruppe Rheinland Mitte April im Rahmen der Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“.

Regionalgruppenleiterin Marion Müller, seit vielen Jahren sehr engagiert und mit viel Herzblut im Dienste der Regionalgruppe dabei, begrüßte die anwesenden ABSOLVENTUM-Mitglieder sehr herzlich und freute sich über das rege Interesse am Kulturangebot in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Ein besonderer Dank ging auch an unseren ABSOLVENTUM-Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Hans Raffée, der aus langjähriger Verbundenheit zur Regionalgruppe die Unkosten der Führung dankenswerterweise übernommen hatte.

Zu entdecken gab es z.B. Darstellungen von Tierkampfszenen auf Steingefäßen aus den erst vor kurzem entdeckten Gräberfeldern von Jiroft im Südostiran, die phantasievolle Malerei auf den Keramikgefäßen aus Susa oder auch die Kampfszenen auf dem Goldbecher von Hasanlu. Die Ausstellung lüftete sinnbildlich den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit und öffnete Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land. Die Schätze aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die spektakulären Funde aus den Gräberfeldern von Jiroft werden darüber hinaus sogar erstmals außerhalb Irans gezeigt.

Das erste Mal bei einem Regionalgruppenbesuch dabei war Laura Scheinert, unweit der Bundeskunsthalle beim Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit tätig: „Gemeinsam mit interessanten und interessierten Leuten besuchten wir eine spannende Ausstellung, die imposant vermittelt, was Menschen bereits vor zehntausenden Jahren geschaffen haben. Die Führung zeichnete anhand von Keramik, Schmuck und anderen Gegenständen ein Bild von Alltag, Gesellschaftsstruktur und kulturellem Austausch in der Region des heutigen Iran vor Beginn des persischen Reichs. Eine schöne Gelegenheit, gemeinsam zu lernen und ins Gespräch zu kommen.“

Auch Alexander von Frankenberg, Managing Director beim HighTech Gründerfonds, ließ sich von der Reise in die Ferne inspirieren: „Alte Töpfe und neue Bekanntschaften in der Bundeskunsthalle Bonn. Bei einem sehr netten Abend haben wir auf den Spuren des historischen Iran nicht nur 4000 Jahre alte Hochkulturen kennen gelernt, sondern auch viele nette Mannheimer AbsolventInnen. Sehr zu empfehlen.“ Und so war auch Regionalgruppenleiterin Marion Müller sehr angetan von dem Erlebten: „Der Ausflug in die fremde Welt der frühen Kulturen im Iran war überaus beeindruckend: Unglaublich welche handwerklichen Fertigkeiten dort im 5./4. Jahrtausend v. Chr. schon vorhanden waren.“ Im Anschluss stand dann wieder das Netzwerken im Vordergrund und der Abend klang gemütlich im benachbarten Vapiano aus.

Falls auch Sie Interesse haben, einen Regionalgruppenbesuch zu initiieren bzw. in Ihrem Unternehmen zu organisieren, steht Ihnen unsere Regionalgruppenleiterin Rheinland Marion Müller per E-Mail an absolventum@mm-consult-training.de sowie Sibylle Runz in der ABSOLVENTUM-Geschäftsstelle telefonisch unter 0621/181-1057 oder per E-Mail an sibylle.runz@absolventum.uni-mannheim.de sehr gerne zur Verfügung.



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