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Trüffelseminar der Regionalgruppe Karlsruhe
17.12.2015

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15 Mitglieder der Regionalgruppe Karlsruhe trafen sich am Freitag, den 04.12.2015 um an einem Trüffelseminar teilzunehmen. Mario Narcisi, ein bekannter Trüffelhändler der Region, erklärte den TeilnehmerInnen allerhand über den unterirdischen wachsenden Pilz, der anschließend auch verkostet werden konnte. Dominic Seeberg, Regionalgruppenleiter Karlsruhe berichtete nach dem Seminar: „Wir hatten viel Glück, diese tollen Pilze fachgerecht erklärt zu bekommen von einem Mann, der Trüffel wirklich liebt und seine Begeisterung auf uns übertragen hat.“

Dieses Jahr sei ein schlechtes für alle Trüffel-Jäger und- Liebhaber gewesen, da es leider viel zu trocken war und die Ernte daher sehr gering ausfiel. Durch das geringe Angebot erklärt sich auch der in diesem Jahr enorme Preis für Trüffel, so muss man aktuell für 100 Gramm weißen Trüffel rund 650,- € zahlen. In Italien werden die Trüffel mit Hunden gesucht, da die Trüffelschweine die leckeren Pilze meist selbst gerne verspeisten. Die Hunde werden schon seit klein auf speziell an den Geruch der Trüffel gewöhnt. Das Trüffelsuchen wird für die Hunde zu einem Spiel, das mit „Leckerli“ belohnt wird.

Der Sucher und sein Trüffelhund benötigen eine spezielle Trüffel-Lizenz um offiziell auf die Suche gehen zu dürfen. Damit sie diese nicht verlieren, müssen sie sich zum Beispiel an strenge Richtlinien zum Suchzeitraum halten. Während der Saison ist das Team dann bis zu sieben Stunden am Tag unterwegs, um die begehrten Pilze aufzuspüren.

Einen guten Trüffel erkennt man an mehreren Merkmalen: Seiner Farbe, dem Geschmack, der Form und besonders an seinem Duft. Herr. Narcisi verkostete mit den ABSOLVENTUM-Mitgliedern drei verschiedene Trüffelarten. Nach einem schwarzen Trüffel auf Rindertatar an einem Senfdip, gefolgt von einem Burgundertrüffel auf echt italienischen Risotto, aromatisiert mit Thymian, folgte das Highlight des Geschmacks: Der weißen Trüffel, welcher auf leicht in Soße geschwenkter Pasta ‚à la Italia‘ serviert wurde. Abschließend folgte ein kleines Dessert mit Schokoladensauce, Baiser und Trüffeldekoration. Passend zu dem jeweiligen Trüffel wurde außerdem der passende Wein mit verkostet, so dass eine vollkommene Geschmacks-Harmonie eintrat.

Am Ende des Abends resümierte Dominic Seeberg, dass besonders der weiße Trüffel eine wahre Freude sei, welcher die Herzen eines Gourmets schneller schlagen lässt und zitierte Giovanni Boccaccio, welcher den passenden, berühmten Ausspruch geprägt hat: „Es ist besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, das man nicht genossen hat.“ Der Abend klang für die ABSOLVENTUM-Mitglieder und Herrn Narcisi vor geleerten Tellern und beim gemeinsamen Aufräumen der Küche aus.


Dominic Seeberg

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