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Premiere im Unitheater: „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“
02.06.2022

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„Wir sind unendlich glücklich, dankbar und … erschöpft!“, fasst Christine Heinzel, Theaterpädagogin, Diplomkauffrau und ABSOLVENTUM-Mitglied der ersten Stunde die erfolgreichen Aufführungen des wiederbelebten Unitheaters vom 25. bis 28. Mai schmunzelnd zusammen.

Glücklich in vielerlei Hinsicht: im Hause des Kooperationspartners Theaterhaus G7 konnte das Unitheater vier komplett ausverkaufte Vorstellungen des Stückes „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ für sich verbuchen – vielen Theater-Interessierten konnte kein Ticket mehr angeboten werden, obwohl die Nachfrage online, beim Vorverkauf auf der Mensa-Wiese und auch per E-Mail sehr groß war. „Wir freuen uns auch über die sehr positive Kritik im Mannheimer Morgen des Kulturredakteurs Herrn Langhals – wer wird nicht gerne als „kleines Wunder“ bezeichnet“, so Heinzel.

Aber auch schon lange vor den Vorstellungen war man im Ensemble glücklich darüber, dass man mit dieser Gruppe einen Ort der Begegnung anbieten konnte – in einer Zeit, in der viele Vorlesungen noch online waren, quasi: „anfassen erlaubt“. Auch sind SpielerInnen und Leitung froh darüber, dass man an einer so facettenreichen Universität wie der in Mannheim, das Angebot der musischen Initiativen erweitern konnte, so dass neben den musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten bei Uniorchester, Unichor und Uni Bigband jetzt durch das Unitheater auch der textliche und körperliche Ausdruck der Persönlichkeitsbildung ermöglicht wird.

„Als die Gruppe mit Hilfe des Rektorats, Studium Generale und ABSOLVENTUM wiedergegründet wurde, war eine weitere Idee, neben der Kreativität auch das notwendige Zusammenspiel im Rahmen eines umfangreichen Projektmanagements zu fördern“, ergänzt Heinzel. In den gerade abgeschlossenen Aufführungen wurde mit über 50 Requisiten, 40 Lichteinstellungen und 30 Sounds sowie zahlreichen Kostümen auch dieses Ziel mehr als „getestet“ und mit Bravour bestanden.

„Nur beim Bühnenbild haben wir noch Nachholbedarf“, bemerkt Heinzel. Optisch ansprechend, aber durch das äußerst knappe Budget sehr reduziert konzipiert, bestand das Bühnenbild bei dieser Produktion nur aus einem Regal, zwei Fenstern und sechs Stühlen. „Bei dieser ersten Aufführung musste die Produktion sich komplett selbst tragen“, so Heinzel. „Für die kommende Produktion hoffen wir auf etwas finanzielle Unterstützung aus dem Rektorat. Und vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit, dass ABSOLVENTUM-Mitglieder uns finanziell beim Bühnenbild unterstützen? Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Beitrag – er wird in der Produktion 22/23 auf der Bühne zu sehen sein. Gegenwärtig denke ich an Shakespeare“, verrät Christine Heinzel, „aber wer weiß, wofür wir uns gemeinsam mit dem neuen Ensemble entscheiden.“

Bei Fragen rund um das Unitheater steht Ihnen Christine Heinzel per E-Mail unter christine.heinzel@web.de sehr gerne zur Verfügung.


Text: Christine Heinzel
Fotos: Christine Heinzel, Maite Collado Müller




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