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Publik gemacht: ABSOLVENTUM-Mitglied Christian Conrad über „Magnetische Unternehmenskultur"
19.05.2020

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Christian Conrad ist schon fast so lange ABSOLVENTUM-Mitglied, wie es die Mannheimer Alumni-Vereinigung gibt – seit genau 23 Jahren. Er hat in seinem Arbeitsleben Erfahrungen als Führungskraft seines eigenen Beratungsunternehmens, Unternehmer, Redner, Trainer, Coach und Mentor gemacht. Zusätzlich ist er als Autor tätig und lässt uns nun teilhaben an seinem Buch „Magnetische Unternehmenskultur“.

Was hat Sie dazu bewogen das Buch "Magnetische Unternehmenskultur" zu schreiben?

Meine erste Begegnung mit dem Thema Unternehmenskultur hatte ich im Jahr 1990, zu Beginn des Wintersemesters an der Universität Mannheim. Ich nahm an einem Wettbewerb teil, dem „2. MTP-Alumni Förderpreis“, in dem ich eine Arbeit über das Thema „Unternehmenskultur – Marketingstrategie zum Unternehmenserfolg“ verfasste und den von mir ersehnten 2. Preis gewann, ein Praktikum bei der Lufthansa in New York.
Ich arbeitete nach meinem Studium elf Jahre in zwei großen Konzernen im Marketing, bei Unilever und bei Kellogg‘s und erlebte so zwei unterschiedliche Unternehmenskulturen hautnah, sowohl als Mitarbeiter als auch als internationale Führungskraft. Eine große Inspiration war für mich mein letzter Chef bei Kellogg´s, als ich Marketing Direktor war, Flemming Sundø. Danach machte ich mich als Unternehmensberater selbständig. Seit dreizehn Jahren arbeite ich als Trainer, Team- und Unternehmensentwickler und Coach im Bereich Kulturentwicklung Unternehmenskultur ist mein Lebensthema.

Für wen ist Ihr Buch interessant? An wen richtet sich Ihr Buch?

Zielgruppe für das Buch sind EntscheiderInnen. In erster Linie UnternehmerInnen, GeschäftsführerInnen, Vorstände. Aber auch BereichsleiterInnen, die über ein eigenes Budget und die Entscheidungskompetenz verfügen, ihre Organisation zu gestalten. Das Buch ist aber auch interessant für MitarbeiterInnen oder BewerberInnen die sich dafür interessieren, wie eine attraktive Unternehmenskultur konkret aussehen kann und dafür Beispiele suchen. Ich habe mit 30 Interviewpartnern gesprochen und aus den Interviews 22 illustrierende Fallbeispiele entwickelt. Das Buch ist kein Lehrbuch, sondern ist für PraktikerInnen geschrieben.

Fassen Sie bitte den Inhalt Ihres Buches kurz zusammen.

Das Buch beschreibt, wie Unternehmen ihre Kultur gestalten können, um die für sie passenden MitarbeiterInnen und die idealen KundInnen anzuziehen. Eine solche Magnetische Unternehmenskultur wird auf drei Ebenen entwickelt: Zunächst auf der Führungsebene, dann auf der Teamebene und schließlich auf der Organisationsebene. Ein besonderes Augenmerk lege ich auf die Magnetische Unternehmenskultur in der Digitalen Transformation und zeige einen Prozess auf, wie eine solche Kultur entwickelt werden kann. Über einen QR Code im Buch ist es für LeserInnen möglich als erste Standortbestimmung einen kostenlosen Kulturcheck für das Unternehmen zu machen. Die 22 Fallbeispiele decken eine große Bandbreite von Branchen und Unternehmen ab, vom Intensivpflegedienst mit 70 Mitarbeitern bis zu DAX Konzernen wie SAP und Infineon, von Handelsunternehmen wie IKEA, über Konsumgüterunternehmen wie Mars, Vileda oder Hipp bis hin zu Medizintechnikunternehmen wie Drägerwerk, die Economy-Design Hotelkette Prizeotel und den Bremer IT Dienstleister team neusta.
Das Vorwort für „Magnetische Unternehmenskultur“ hat Prof. Dr. Claus Hipp verfasst („Dafür stehe ich mit meinem Namen“).

Warum sollten AbsolventInnen der Universität Mannheim Mitglied bei ABSOLVENTUM werden?

Ich finde es wichtig, dass man die Verbindung zu seiner Alma Mater hält. ABSOLENTUM tut sehr viel dafür, den Kontakt zwischen Universität und AbsolventInnen einerseits zu pflegen, aber auch den Kontakt der Ehemaligen untereinander zu fördern.

Foto: Christian Conrad
Text: Mara Hielscher

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