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ABSOLVENTUM-Kooperation mit Optik Geist/Auge N6
16.04.2020

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Unser Mitglied Christina von Alt-Stutterheim ist Geschäftsführerin der Optikhäuser Augenoptikfachgeschäfte „Optik Geist“ und „Auge N6 – das Optikhaus“ . Wir haben sie gefragt, wie sie nach ihrem Anglistik- und Politik-Studium dazu kam in dieses Geschäft einzusteigen und wie sie mit der aktuellen Lage umgeht.

Welche Erinnerungen verknüpfen Sie mir Ihrer Studienzeit und Ihrer Mitgliedschaft bei ABSOLVENTUM?

Nach bestandenem Abitur begann ich direkt im Anschluss 2003 mein Studium der politischen Wissenschaft und Anglistik. Insbesondere die breitgefächerten Möglichkeiten der verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche in Sozial- und Geisteswissenschaften haben mich damals von einem Studium an der Universität Mannheim überzeugt. Die Unterstützung der Professoren und Dozenten, sowie die verfügbaren Online Möglichkeiten waren mir eine große Hilfe, um selbständig und strukturiert zu lernen und zu denken.

Bereits während meines Studiums war mir ABSOLVENTUM ein Begriff, so dass ich nach meinem Abschluss direkt eine Mitgliedschaft abgeschlossen habe. Das breitgefächerte Angebot von kulturellen Veranstaltungen, Partnerschaftsvorteilen, interessante Artikel und die Networking-Möglichkeiten – all das hat mich überzeugt; und so bin ich nun bereits seit über 10 Jahren Mitglied.

Frau von Alt-Stutterheim, Sie haben Anglistik und Politikwissenschaften an der Uni Mannheim studiert – wie kamen Sie dazu schließlich Geschäftsführerin zweier Optikhäuser zu werden?

Bereits während meines Studiums arbeitete ich in unserem familiengeführten Augenoptikgeschäft. Zudem absolvierte ich ein Praktikum in der augenoptischen Industrie, um einen Einblick hinter die Kulissen zu erhalten.
2006 eröffneten wir ein zweites Geschäft und so fiel der Entschluss nach dem Studium in das Familienunternehmen einzusteigen. Nach Abschluss meines Studiums begann ich durch eine Sonderregelung meinen augenoptischen Meister und ging zudem ein halbes Jahr nach Österreich in die Industrie, um den Beruf aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.
Dank des Studiums der Anglistik und politischen Wissenschaft habe ich gelernt, Probleme und Lösungen aus anderen Blickwinkeln betrachten zu können, strukturiertes Vorgehen bei Entscheidungsfindungen, Zeitmanagement, sowie Verknüpfungen zwischen Sozial- und Geisteswissenschaften mit dem Handwerk und Handel miteinander zu verbinden.

Die derzeitige Lage in Folge der Covid-19-Pandemie betrifft auch Sie und Ihr Geschäft – wie sieht Ihre aktuelle Geschäftssituation aus?

Als die Infektionszahlen Anfang März in Deutschland anfingen zu steigen, diese sich rasant verdoppelten, veränderte sich innerhalb weniger Tage die Situation für uns alle komplett. Erstaunt hörte ich, dass in Österreich bereits Ausgangsbeschränkungen galten, ich konnte mir dies noch nicht für Deutschland vorstellen. Die Ereignisse überschlugen sich, so dass wir von den Konsequenzen überrascht wurden. Augenoptiker gehören nicht zum Handel, sondern zum Gesundheitshandwerk, jedoch mussten wir auf Anordnung der Polizei unsere Geschäfte am 18.03.2020 schließen. Nach Gesprächen und E-Mails mit dem Ordnungsamt, und der Unterstützung unseres Verbandes, sowie des Landes Baden-Württemberg, welches uns nach ein paar Tagen zu den Ausnahmen zählte, durften wir wieder öffnen.
Jedoch steht die Gesundheit meines Team und unserer KundInnen im Vordergrund. Aus diesem Grund arbeiten wir mit stark verkürzten Öffnungszeiten und eingeschränktem Service. Dies bedeutet, dass wir keinerlei Kontaktlinsenanpassung oder Kontrolle dieser machen und Augenüberprüfungen nur im Notfall vornehmen. Dennoch ist es uns wichtig für die KundInnen dazu sein. So bieten wir den Versand von Kontaktlinsen und Pflegemittel oder Lesebrillen nach Hause an, Reparaturen von Brillen oder die Fertigung von Ersatz Fern- oder Lesebrillen können wir innerhalb kürzester Zeit gewährleisten, ebenso die Idee Gutscheine zu erwerben und diese später einzulösen ist etwas das den lokalen Handel und Handwerk unterstützt.
Durch die aktuelle Situation ergeben sich aber auch neue Chancen, so findet eine neue Kommunikation mit KundInnen über die sozialen Medien, E-Mails und Onlineversand statt. Ich wünsche uns allen für die kommenden Wochen viel Kraft, insbesondere Gesundheit und Durchhaltevermögen.

„Optik Geist“ und „Auge N6 – das Optikhaus“ sind Kooperationspartner: Seit 2018 bekommen Mitglieder 12,5%-Rabatt bei Vorlage des ABSOLVENTUM-Ausweises in den Optikhäusern. Achtung: Der Rabatt ist nicht kombinierbar mit anderen Angeboten.

Hier das derzeitige Angebot noch einmal für Sie zusammengefasst:
- Brillen, Kontaktlinsen und Pflegemittel können direkt zu Ihnen nach Hause geschickt oder in den Optikhäusern abgeholt werden
- Preiswerte Ersatzbrillen für die Ferne oder zum Lesen können innerhalb einer Stunde gefertigt werden
- Ihre Brille ist kaputt? Bringen Sie gerne Ihre Brille in eines der Optikhäuser vorbei oder senden Sie diese zu
- Die neuen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12:00 – 17:00 und Samstag 10:00 – 15:00
- Zu Ihrer Sicherheit können Sie bequem online einen Termin buchen
- Sie können unseren Kooperationspartner jederzeit per E-Mail unter info@auge-n6.de oder info@optik-geist.de erreichen

Text: Selina Mann, Christina von Alt-Stutterheim
Foto: Rechte liegen bei Frau Alt-Stutterheim

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