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#successstory: Prof. Dr. Philipp Sandner
30.01.2020

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Diese Woche steht Herr Prof. Dr. Philipp Sandner im Mittelpunkt unserer Reihe. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Blockhain-Technologie zu fördern und Menschen davon zu begeistern. In unserem Interview erzählt er uns mehr darüber.

Herr Prof. Dr. Sandner, was haben Sie studiert?

Ich habe von 2000 bis 2005 BWL an der Uni Mannheim mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik studiert.

Wie hat Sie ABSOLVENTUM und die Uni Mannheim dabei unterstützt?

Ich war als Mentor im Mentoring-Programm tätig. Der Universität Mannheim habe ich viel zu verdanken, weil sie mir den Grundstein für meine Ausbildung im Bereich BWL und Wirtschaftsinformatik geleistet hat. Inzwischen war ich an der LMU München, der TU München, der Copenhagen Business School und der Frankfurt School – mein Urteil: die Uni Mannheim machte schon damals im Jahr 2000, als ich im ersten Semester war, herausragende Arbeit.

Was machen Sie aktuell?

Ich war schon immer eine Person, die gerne viel auf einmal gemacht hat. Derzeit bin ich Professor an der Frankfurt School of Finance and Management und dort Leiter des Frankfurt School Blockchain Center, welches wir dort gegründet haben. Das Blockhain Center ist in Kürze die führende universitäre Ideenschmiede zu den Themen Blockchain-Technologie und damit verbundenen Finanzthemen in Deutschland geworden. Außerdem bin ich seit 2016 Mitglied im FinTech Rat, der das Bundesfinanzministerium auf den Gebieten Blockchain und DLT (distributed ledger technology) berät. Als Konsortialmitglied in einem gemeinsamen EU-übergreifenden Projekt versuchen wir seit 2019 die Einführung von DLT in europäischen KMU zu erleichtern. Bei der ITSA (International Token Standardization Association), einem gemeinnützigen Verband, der Standards für Token-Märkte anbietet, sind wir ebenfalls Initiator. ITSA wurde von 150 Mitgliedern gegründet und ist eine nunmehr bekannte Institution (z.B. für Bloomberg) im Bereich der Kryptowährungen. Letztlich wird die Blockchain-Technologie alles was mit Finanzen zu tun hat verändern, auch den Euro. Insofern lohnt es sich für Unternehmen sich jetzt mit diesem Themenblock auseinanderzusetzen.

Was ist Ihr Erfolgskonzept?

Mit der Blockchain-Technologie sind wir mit dem Frankfurt School Blockchain Center exakt zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dabei war es sehr nützlich, dass ich mich seit 2013 mit dem Bitcoin beschäftigt habe. Ich denke das Interesse an technischen Dingen und die Fähigkeit zu programmieren haben mir sehr geholfen. Zudem: Ich spreche nicht nur über Dinge, sondern packe sie auch an. Außerdem ist mir das Thema Networking sehr wichtig. Schließlich, und das kann möchte den jetzigen Studierenden ans Herz legen, habe ich immer versucht, die Themen IT und Technik im Detail zu verstehen. Konkret heißt das: Programmierern lernen. PowerPoint-Folien erstellen kann jeder.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Ich möchte Blockchain in Deutschland und Europa voranbringen. Die Blockchain-Technologie wird alles revolutionieren, was irgendwie mit Finanzen zu tun hat: Zahlungen, Wertpapiere, Verträge und vieles mehr. Meiner Meinung nach können wir derzeit live erleben, wie eine ganze neue Finanzinfrastruktur aufgebaut wird, die transnational, effizient und integrativ konzipiert ist. Unternehmen, die jetzt handeln, werden große Chancen haben. Diejenigen, die erst in zwei Jahren mir dem Thema beginnen, werden mit erheblichen Risiken konfrontiert werden. Das betrifft natürlich Unternehmen im Finanzsektor aber letztlich auch jeden Industrie – also den gesamten Mittelstand und alle DAY-Unternehmen.

Foto: Philipp Sandner
Text: Selina Mann

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