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Eingetaucht in die Unterwasserwelt des Great Barrier Reef
14.11.2019

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Am 26. Oktober 2019 traf sich die Regionalgruppe Karlsruhe bei bestem Oktoberwetter und warmen Temperaturen in Pforzheim beim Gasometer, um dort das 360°-Panorama des Great Barrier Reef von dem Künstler Yadegar Asisi zu bewundern.

Dort angekommen erhielt die Gruppe eine exklusive Führung durch Frau Bernauer, die hinter die Kulissen der Ausstellung blicken ließ.

Ursprünglich war das Gasometer für die Gasversorgung der Stadt Pforzheim zuständig und war über 100 Jahre lang in Betrieb. Nachdem es jedoch über lange Zeit nicht mehr in Anspruch genommen wurde, verfiel das Gebäude, bis die Stadt mit dem Künstler Yadegar Asisi ins Gespräch kam. Die Idee entstand dort seine Gemälde auszustellen. Asisi setzt am Computer und mit Hilfe von malerischen Aspekten seine selbst geschossenen Fotos zu einem großen Werk zusammen und druckt dieses auf riesige Stoffbahnen. Die Bahnen im Gasometer in Pforzheim sind beispielsweise knapp 800 Kilo schwer und werden von oben herab im Innern befestigt. Asisi und sein Team bestücken mehrere Gasometer zu unterschiedlichen Themen in Deutschland und Frankreich. Da die Größe der Gasbehälter variiert und das Gasometer in Pforzheim eines der Größten ist, können nicht alle Werke in Pforzheim gezeigt werden. Die frühere Ausstellung über Rom befindet sich übrigens nach wie vor in dem Gebäude und ist hinter der derzeit aktuellen versteckt, dementsprechend können die Bahnen jederzeit ausgetauscht werden.

Im Rahmen der Führung erfuhr die Gruppe zudem mehr über die Zerbrechlichkeit des Ökosystems des größten Korallenriffs der Welt und dessen globale Bedeutung. Zudem wurde die Verzahnung der Meere mit dem Weltklima thematisiert und die verschiedenen Bewohner des Riffs vorgestellt, die Asisi in künstlerischer Freiheit wie in einem Panoptikum zusammengestellt hat.

Nach der Einführung durch Frau Bernauer tauchte die Gruppe schließlich in die Wunderwelt des Riffs ab und ließ das 360°-Werk auf sich wirken. Eine Besonderheit der Ausstellung ist, dass durch verschiedene Beleuchtungen eine Tag- und Nachtversion erzeugt wird.

Nach dem informativen Vormittag, entschlossen sich die Mitglieder zu einem Besuch in den nahe gelegenen Biergarten, um die Ausstellung bei einem gemütlichen Essen in der Sonne Revue passieren zu lassen.

Ein besonderer Dank geht dieses Mal wieder an Matthias Schürer, der den Finger am Auslöser hatte, sowie an Regionalgruppenleiter Dominic Seeberger für die Organisation der Veranstaltung und den Nachbericht.





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