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ABSOLVENTUM-Biergenuss bei Fürstenberg
27.06.2019

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Unter der Anleitung eines erfahrenen und kreativen Braumeisters ein Bier selber brauen – das war das Ziel der Regionalgruppe Karlsruhe Mitte Juni. Unser Mitglied, Dominic Seeberg, hatte als Regionalgruppenleiter einen Termin bei der Brauerei Fürstenberg geplant.

Die Gruppe brach mit der Bahn von Karlsruhe in Richtung Donauschingen auf. Nach der Ankunft im Brauwerk, einer kleinen handwerklichen Brauerei innerhalb der großen Braustätte, wurde die Regionalgruppe von Braumeister Moritz Hamilton in Empfang genommen und über den Tagesablauf informiert.

Zunächst bekamen die Mitglieder verschiedene Bierarten – untergärig und obergärig – zum Probieren, um sich ein Bild machen zu können, in welche Richtung das eigens gebraute Bier gehen soll. Schnell stand das Diskussionsergebnis fest: Ein untergäriges Bier, wie ein Exportbier, aber mit einem Bitterstoffwert von 28 Bittereinheiten in „Dunkelgold“.
Der Gruppe wurde erklärt, dass dazu Malz gebraucht wird, welches händisch aus den Säcken geschüttet, dann gewogen und dann durch die Schrotmühle gedreht werden muss. Anschließend kam das Malzschrot in einen Kessel mit heißem Wasser und wurde von den Gästen abwechselnd gerührt, gerührt, gerührt und gerührt. Danach wurde der Inhalt in einen anderen Kessel mit Sieb gegossen, sodass sich die festen Stoffe auf dem Sieb absetzen konnten.
Herr Hamilton hat die ganze Prozedur für die anwesenden Laien sehr verständlich erklärt, sodass die Spannung immer weiter stieg und der Protokollführer, unser Mitglied Harald Ruziczka, alles akribisch notieren konnte.

Zum Schluss kam die Auswahl der passenden Hopfensorte, den die Regionalgruppe Karlsruhe nach Geruch und Alphasäure für das Gebräu aussuchen sollte. Hier hat sie sich für drei verschiedene Hopfen und deren Anteile für den finalen Geschmack entschieden. Wann und in welchen Mengen die Hopfensorten hinzugegeben werden mussten, wurde mittels einer Formel hergeleitet, welche auch in der Fotogalerie zu sehen ist.

Die gesamte Masse wurde anschließend gekocht und die Hefe wurde hinzugefügt. Schließlich wurde alles in einen Gärkessel überführt, in dem es dann fünf bis sieben Tage gärt, um danach vier bis fünf Wochen zu lagern. Zuletzt wird das Bier abgefüllt und das erste ABSOLVENTUM-Bier steht zur Verkostung bereit.

Während des ganzen Brauprozesses gab es natürlich auch Pausen, in denen das Gebräu kochen musste. Diese haben die TeilnehmerInnen mit einem zünftigen Vesper, regem Informationsaustausch und einer sehr gelungenen Führung durch die Brauerei Fürstenberg genutzt.

Alles in allem war es ein anstrengender aber sehr interessanter Tag. Beim Grillfest in Karlsruhe am 7. September wird sich zeigen, ob das ABSOLVENTUM-Bier so gut schmeckt, wie erhofft.

Wir danken unserem Regionalgruppenleiter Dominic Seeberg für die Organisation der gelungenen Veranstaltung.


Bericht: Matthias Schürer
Fotos: Waltraud Hirsch-Ruziczka und Matthias Schürer



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