Mentees

Patrick Rennings, BWL, Unternehmensstrategie

„Die Entscheidung, mich als Mentee bei ABSOLVENTUM zu bewerben, war sicherlich eine der besten und wichtigsten, die ich während meiner Studienzeit getroffen habe. Mein Mentor, mit dem ich nun schon seit knapp 2 Jahren und damit weit über meinen Bachelorabschluss an der Uni Mannheim hinaus, eine Mentoring-Partnerschaft habe, steht mir nicht nur bei all meinen Fragen hinsichtlich Karriereplanung, Lebenslaufgestaltung und Interviewvorbereitungen immer mit seinen Ratschlägen zur Seite, sondern hat mir darüber hinaus auch aktiv Kontakte z.B. für Praktika vermittelt. Auch wenn persönliche Treffen zwischen meinem Mentor und mir aufgrund seiner und meiner eigenen zeitlichen Verpflichtungen relativ rar sind, tausche ich mich doch häufig per Telefon oder E-Mail mit ihm über die aktuellen Entwicklungen meines beruflichen Werdegangs aus und kann ihn jederzeit mit meinen Fragen „belästigen" oder ihn um seine Sichtweise der Dinge bitten. So ist mein Mentor über die Zeit für mich zur wichtigsten Ansprechperson für alle beruflichen Fragen geworden. Für meine Entwicklung bis zu und seit meinem Bachelorabschluss an der Uni Mannheim, war die Mentoring-Partnerschaft für mich von immensem Vorteil. Dank der Hilfe und des großen Erfahrungsschatzes meines Mentors stehe ich nun in beruflicher Hinsicht genau da, wo ich immer hin wollte. Ich denke, dass es für Studenten bzw. frisch gebackene Absolventen wichtig ist, sich mit jemandem austauschen zu können, der schon all die Stationen durchlaufen hat, die einem selbst noch bevorstehen. Genau diese Möglichkeit bietet eine Mentoring-Partnerschaft. Darüber hinaus kann man als Mentee sehr stark vom Netzwerk des Mentors profitieren. Im Nachhinein hätte ich mir lediglich gewünscht, nicht erst zum Ende meines Studiums, sondern schon zu dessen Beginn vom ABSOLVENTUM-Mentoring-Programm Gebrauch gemacht zu haben. Ich kann daher nur jedem, egal ob im ersten oder letzten Semester seines Studiums, nur ausdrücklich empfehlen, dieses Programm zu nutzen."

„Durch meine zwei Mentoring-Partnerschaften habe ich wertvolle Erfahrungen sammeln können, die man in Kursen nicht vermittelt bekommen kann. Ich sehe das Mentoring auch als eine persönliche Beratung an. Mir wurden interessante Aspekte des Berufslebens näher gebracht und ich habe gelernt, mich noch besser zu präsentieren. Ich kann das Mentoring-Programm von ABSOLVENTUM nur weiterempfehlen. Da Studierende hierbei viel von berufstätigen Absolventen lernen können und dazu angeregt werden, über ihren Tellerrand zu schauen, werde ich später selbst einmal Mentor werden. Meine erste Mentorin, eine Geisteswissenschaftlerin, konnte mir gezielte Berufschancen für Geisteswissenschaftler aufzeigen. Mein zweiter Mentor, ein Diplom-Kaufmann, hat eine andere Sicht auf die Dinge als ein Geisteswissenschaftler, wovon ich viel profitieren konnte. Interessant sind hierbei die Erfahrungen, die er während seines Berufsweges in der Privatwirtschaft sammeln konnte, und die er an mich weitergegeben hat. Insgesamt konnte ich mich durch das Mentoring-Programm entscheidend weiterentwickeln, was mir im Rahmen meines Studiums, aber auch im Berufsleben sehr geholfen hat."

„Meines Erachtens stellt das Mentoring-Programm eine der wertvollsten Leistungen von ABSOLVENTUM dar. Es hat mir die Möglichkeit eröffnet, von der langjährigen Berufserfahrung und beeindruckenden Persönlichkeit meines Mentors zu lernen. Unsere Partnerschaft hat sich dabei sehr vielseitig gestaltet. Sowohl der kurze Rat am Telefon als auch umfassendere Gespräche bei unseren persönlichen Treffen, haben mir Antworten auf viele Fragen zu Studium und Karriere gebracht. Darüber hinaus habe ich einen guten Einblick in die Branche und das Tätigkeitsfeld meines Mentors erhalten, den ich in dieser Form sicherlich in keinem Lehrbuch hätte finden können. Schließlich konnte ich über meinen Mentor auch nachhaltig mein persönliches Netzwerk erweitern, was die Netzwerkfunktion von ABSOLVENTUM sehr gut bestätigt. Auf Basis dieser Erfahrungen kann ich jedem Studenten der Universität Mannheim nur sehr empfehlen, sich für das Mentoring-Programm anzumelden und auch darüber hinaus Teil des Alumni-Netzwerks zu werden."

„Das Mentoring-Programm bei ABSOLVENTUM ist ein sehr positiver Aspekt des Studiums an der Universität Mannheim und bietet eine sehr gute Möglichkeit, Kontaktnetzwerke auszubauen. Durch meinen Mentor bekam ich einen Einblick in verschiedene Aspekte der Praxis und es war sehr spannend "aus erster Hand" mehr über Arbeitsweise, Abläufe und Aufstiegschancen im Finance-Bereich zu erfahren. Der erste Kontakt erfolgte über E-Mail und Telefon, woraus anschließend auch persönliche Treffen stattfanden. Mein Mentor war jederzeit für Fragen ansprechbar und unser Verhältnis war von gegenseitigem Vertrauen und Interesse geprägt. Besonders gefallen hat mir die offene und freundliche Art meines Mentors und wir sind nach wie vor in Kontakt. Ich bedanke mich vielmals bei meinen Mentor für die vielen Ratschläge und für seine Unterstützung in beruflichen Belangen und freue mich darüber, mit ihm den Kontakt weiterhin zu pflegen. Auch bedanke ich mich bei ABSOLVENTUM für dieses Programm, das eine Bereicherung des Studienalltags darstellt. Ich kann die Teilnahme am Mentoring-Programm jedem Studenten definitiv empfehlen und sehe es als eine sehr gute Möglichkeit, um Einblicke in die reale Arbeitswelt zu bekommen und um die berufliche Orientierung voranzubringen."

„Für mich bedeutete das Mentoring-Programm bei ABSOLVENTUM einen echten Mehrwert. Es ist gut, einen Ansprechpartner für aufkommende Fragen zu haben, was die Orientierung für die Zeit während aber vor allem für die Zeit nach dem Studium sowie die persönliche berufliche Zukunft angeht. Rückblickend hat mich besonders die Offenheit meines Mentors zu Themen wie Work-Life-Balance und Karrierestufen beeindruckt. Highlight des Mentorings war ein persönliches Gespräch in Frankfurt, bei dem mein Mentor sogar einige interessante Buchtipps für mich parat hatte. Insgesamt sollte allen Studierenden viel daran liegen, einen Mentor an seiner Seite zu haben – allein wegen der guten Möglichkeit zur kontinuierlichen Selbstreflexion. Für mich ist es daher selbstverständlich, später auch in die Rolle des Mentors zu schlüpfen."

„Die Mentoring-Partnerschaft von ABSOLVENTUM empfinde ich als spannende und aufschlussreiche Bereicherung meines universitären Alltags. Ein besonders schönes Erlebnis war der gemeinsame Besuch der „Dreigroschenoper“ im Nationaltheater Mannheim, der von ABSOLVENTUM organisiert wurde. Beim anschließenden Get-Together lernte ich andere Mentees und MentorInnen kennen. Ebenfalls ein Highlight war mein Besuch am Arbeitsort meines Mentors in Oberderdingen. Es war mir eine Freude zu erleben, wie er an seiner Arbeit Begeisterung findet und mich für die Produkte begeistern konnte. Durch meinen Mentor bekomme ich Einblicke in seine Berufswelt. War ich mir zum Anfangszeitpunkt des Mentorings über meine berufliche Zukunft im Unklaren, trägt mein Mentor mit seinen Ratschlägen dazu bei, dass meine Karriereplanung konkrete Formen annimmt. Es ist spannend „aus erster Hand“ zu erfahren, welche Herausforderungen ein Unternehmen während der Wirtschaftskrise zu meistern hat, inwiefern sich die Herkunftsuniversität von Bewerbern auf ihre Arbeitsweise auswirkt oder in welchem Ausmaß die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Realität stattfindet. Alles in allem blicke ich auf ein sehr gelungenes Jahr Mentoring zurück und bin entschlossen, während meiner eigenen Berufstätigkeit selbst als Mentorin tätig zu werden, damit ein junger Mensch von meinen Erfahrungen profitieren kann.“

„Meine Teilnahme am Mentoring Programm war für mich sowohl in fachlicher Hinsicht als auch in Bezug auf meine berufliche Orientierung eine bereichernde Erfahrung. Mein Mentor war für mich in allen Belangen ansprechbar und hat mir ermöglicht Einblick in seinen Tätigkeitsbereich zu nehmen. Nach meiner Erfahrung gibt es keinen besseren Weg sich mit dem Studienabschluss und dem Berufseinstieg zu beschäftigen als eine vertrauensvolle Beziehung zu einem Mentor aufzubauen, der einem an Erfahrung weit voraus ist und dennoch viele Erfahrungen in Bezug auf das Studium mit einem teilt. Rückblickend kann ich jedem Mannheimer Kommilitonen nur empfehlen sich möglichst früh um einen Platz im Mentoring Programm zu bemühen. Ich persönlich werde meinem Mentor auch über das Programm hinaus in großer Dankbarkeit verbunden bleiben und hoffe den Kontakt auch nach dem Abschluss meines Studiums weiter zu pflegen."

„Es gibt sie tatsächlich, die VWLer außerhalb der Uni! Absolventum hat mir mit dem Mentoring-Programm die Möglichkeit geboten mit einer von ihnen in Kontakt zu treten. Durch die „Fern-Mentoring-Partnerschaft" hat mir meine Mentorin mittels E-Mail und Skype Tipps und Ideen gegeben, ihre Erfahrungen zu ihrem Werdegang mit mir geteilt und mir Denkanstöße für meinen weiteren Weg gegeben. Außerdem war sie mir eine große Hilfe, um eigene Ideen bezüglich meines Studiums, Praktika und darüber hinaus zu reflektieren."

„Die Mentoring-Partnerschaft war für mich eine echte Bereicherung. Gerade da es in meiner Familie bislang nur wenige Akademiker gibt, konnte ich wertvolle Einblicke in die Herausforderungen des modernen Berufslebens und den möglichen Karrierewegen von Hochschulabsolventen gewinnen. Auch der fachliche Hintergrund meines Mentors und die verschiedenen Stationen seiner Karriere in einem global aufgestellten Konzern boten interessante Informationen "aus erster Hand". Die regelmäßigen Mentoringstammtische waren immer sehr erfrischend und ermöglichten sowohl einen regen Erfahrungsaustausch als auch das Eingehen auf spezielle Belange jedes einzelnen Mentees. Darüber hinaus schätze ich meinen Mentor auch persönlich sehr und hoffe weiterhin in Kontakt mit ihm und den anderen Mentees zu bleiben."

„Nach einer persönlichen Vorstellung konnte mir mein Mentor viele Fragen und Themen rund um effizientes Netzwerken oder eine ausgeglichenen Work-Life-Balance beantworten und unterstützte mich bei Themen wie beruflicher Orientierung und Praktikumsbewerbungen. Über die etwa einjährige Periode hielten wir regelmäßig per Mail und Telefon Kontakt. Highlight unserer Partnerschaft war ein Recruiting-Event, auf das mich mein Mentor eingeladen hatte und auf dem ich meinen Mentor und einige seiner Kollegen persönlich kennenlernen konnte."

"Die regelmäßigen Besprechungen mit meinem Mentor habe ich als sehr hilfreich empfunden. Sowohl der inhaltliche Austausch als auch das Aufzeigen von sinnvollen Strategien zur Prüfungsvorbereitung waren für mich sehr wertvoll. Von dem Mentoring-Programm habe ich deshalb sehr viel für das Examen profitiert. Die Gespräche haben mir auch dabei geholfen, dass ich mich für meine anschließende Tätigkeit in der Praxis bestärkt fühle. Die offene Art, mit der wir uns begegnet sind, hat sehr geholfen, mich in meinem Vorankommen zu bestärken."

"Durch Zufall habe ich von dem Programm erfahren und dementsprechend unvorbereitet war ich an dem Tag der Einführungsveranstaltung. Erwartungen hatte ich keine, sah aber für mich die Möglichkeit mit einem Mentor mögliche Zukunftspläne, sowie Probleme die Uni betreffend, diskutieren zu können."

„Nach dem ersten Treffen hatten mein Mentor und ich regelmäßig Kontakt – meistens per E-Mail und Telefon. Mein Mentor hat mir während meiner Bewerbungsphase für eine Festanstellung als Consultant sehr geholfen. Insbesondere hat er mir wertvolle Tipps zur Gestaltung meines Lebenslaufs und der expliziten Vorbereitung auf die Interviews in der Beratung gegeben. Zudem stand er immer als Ansprechpartner zur Verfügung. Während der Mentoringpartnerschaft gab es ein signifikantes Erfolgserlebnis, das meine Bewerbung bei dem Arbeitgeber meines Mentors betrifft. Mein Mentor hat mir mit meiner Bewerbung sehr geholfen. Insbesondere hat er meine Bewerbung mit Empfehlung an die zuständige Personalstelle weitergeleitet. Als Folge dessen wurde ich zu den Interviews eingeladen und habe diese auch erfolgreich durchlaufen, so dass ich am Ende ein Angebot für eine Festanstellung bei der Firma erhalten habe."

„ Nachdem ich anfangs per E-Mail und Telefon Kontakt zu meinem Mentor hatte, trafen wir uns das erste Mal recht spontan in einem Mannheimer Café. Bei dieser Gelegenheit lernten wir uns beide persönlich kennen und ich bekam nützliche Hinweise über die Arbeit und Arbeitsweise der Automobilbranche, in der mein Mentor bereits mehrjährige Führungserfahrung gesammelt hatte. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch vor der Wahl meiner zweiten Spezialisierung stand, konnte mein Mentor mir hilfreiche Tipps bezüglich der fachlichen sowie auch zeitlichen Studienplanung geben. Besonders zu betonen ist der Anstoß, im Rahmen eines Urlaubssemesters ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Ich war mir unsicher, ob es sich lohnt, dafür extra ein Semester Auszeit einzulegen oder ich besser versuchen soll, ein Auslandspraktikum in der vorlesungsfreien Zeit zu finden. Mein Mentor hat mich zu einem längeren Praktikum ermutigt und stand mir auch bei der Auswahl und Suche eines Praktikumsplatzes beratend zur Seite. Auch während meines fünfmonatigen Praktikums in Shanghai, China halten wir stetigen Kontakt per E-Mail und ich freue mich schon meine Erlebnisse und Eindrücke nach meiner Rückkehr persönlich besprechen zu können. Alles in allem finde ich das Mentorenprogramm super! Man bekommt neben nützlichen Kontakten und Informationen zu Karrierechancen auch Unternehmensinformationen, die man sonst nirgends nachlesen kann. Wir werden unsere Mentorenpartnerschaft verlängern und ich freue mich auch weiterhin die Möglichkeit zu haben, mich mit einer gestandenen Person aus der Wirtschaft austauschen zu können."

Die Kick-off-Veranstaltung von ABSOLVENTUM brachte mich im Oktober 2007 zu meiner Begegnung mit meinem späteren Mentor. Es ist wie so oft im Leben: Gleichgesinnte finden sich durch einen siebten Sinn. So möchte ich auch das Zusammentreffen mit meinem Mentor beschreiben, da sich unsere Themen im weiteren Verlauf der Partnerschaft als sehr deckungsgleich herausstellten. Unsere Mentoring-Beziehung stand sowohl unter beruflichen Themen, aber auch unter persönlichen Fragestellungen, die mir zu der Zeit durch den Kopf gingen. Nicht nur ABSOLVENTUM, auch wir beide standen zum ersten Mal vor der Erfahrung des Mentorings. So galt es zunächst, den Raum für die Mentoring-Beziehung zu definieren. Beide von uns bereiteten thematische Fragen vor, die uns vor jedem Gespräch interessierten. Dank des Rahmens, den mein Mentor durch diese „Hausaufgabe“ setzte – wir bereiteten im Wechsel die Gespräche vor –, erhielt ich schnell Zugang zu seinem Erfahrungsschatz. Und dies ist nach diesen eineinhalb Jahren Mentoring auch der m.E. wichtigste Aspekt einer solchen Mentoringbeziehung: Ein Mentor erweitert seinem Mentee den Alternativenraum – er gibt seinen Erfahrungsschatz weiter. Bei mir kam die Erweiterung des Alternativenraums durch Telefonate, die wir in regelmäßigen Abständen hielten, einige persönliche Treffen und Briefe, die mir mein Mentor zusandte. Ein Beispiel, wie der Erfahrungsraum eines Mentees durch den Mentor erweitert wird, ist das im Folgenden beschriebene. Zu den Dokumenten, die mir mein Mentor zusandte, gehörte eine Liste von Unternehmen. Ich konnte ankreuzen, welche dieser Unternehmen ich mir als zukünftigen Arbeitgeber vorstellen konnte. Als ich die Liste durchging, fielen mir zahlreiche Namen entgegen, die ich gar nicht kannte. Als Student der Uni Mannheim hatte ich bis zu dem Zeitpunkt überwiegend von den „Großen“ gehört: McKinsey oder ALDI, BMW oder Bosch. Im Verlauf meines Bewerbungsprozesses – der sich über die Mentoring-Beziehung erstreckte – lernte ich jedoch vor allem die Unternehmen kennen, die zwar nur einen vergleichsweise geringen Bekanntheitsgrad vorweisen, jedoch auch – im Gegensatz zu den Großen – zu mir passten. Dazu gehörten ausländische Unternehmen und Unternehmen aus dem Mittelstand. So brachte mir die Liste, die ich anfangs noch belächelt hatte, eine Erkenntnis: nämlich die, dass die Welt nicht nur aus Großkonzernen besteht, in die man sich einzugliedern hat, sondern auch aus Arbeitgebern, die es ermöglichen, den „Wunschjob“ auszuüben. Schließlich bin ich an der Universität „gelandet“ – ein Ergebnis, das stellvertretend für den Erkenntnisprozess steht, der dank meines Mentors unterstützt wurde. Da bei der Wahl des ersten Jobs private Fragen oft den Hintergrund zu beruflichen Fragen darstellen, haben die Gespräche mit Herrn Eidebenz auch einen Teil des privaten Aspekts einbezogen. Dabei übernimmt ein Mentor eine andere Rolle als die Eltern. Auch wenn sein Erfahrungsschatz aufgrund der „Lebenserfahrung“ vergleichbar ist, nimmt ein Mentor eine „neutralere“ Rolle ein als dies die Eltern tun. Schließlich erhielt ich einen zusätzlichen Baustein, den mir die elterliche Erziehung – und hier speziell die väterliche – nicht geben konnte. Dies wird ausgedrückt durch einen Satz aus der Rezension von Ravi Unger über das Buch „Männer auf der Suche. Sieben Schritte zur Befreiung“ von Steve Biddulph: „Männliche Erziehung findet, spätestens seit der industriellen Revolution, weitgehend ohne Beteiligung der Väter statt.“ Und hier sehe auch ich die Mentoring-Beziehung als einen entscheidenden Baustein zu einer umfassenden Ausbildung – eine Ausbildung, die sich nicht nur mit der Weitergabe von Fakten-Wissen begnügt – so wie wir es aus den Kursen an der Uni kennen –, sondern eine Weitergabe von den Dingen, hinter die man als junger Mensch noch nicht blicken kann: Man sieht vieles, das man sich aus der eigenen Erfahrung nicht erklären kann – das macht das Leben spannend. Doch manchmal kann es helfen, nicht selbst den Weg der Erfahrung zu gehen. Dieser Weg kann steinig sein. Es ist gut, jemandem zu vertrauen, der sich mit diesem Weg bereits auskennt, weil er ihn bereits gegangen ist.

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Sebastian Hoffmann

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