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ABSOLVENTUM-Jubiläum 2015

20 Jahre ABSOLVENTUM - das heißt 20 Jahre Netzwerken, 20 Jahre kulturelle und soziale Förderung und nicht zuletzt 20 Jahre Arbeit im Sinne der AbsolventInnen und Studierenden der Alma Mater, der Universität Mannheim. Anlässlich des Jubiläums sind am Abend des 20. Mai rund 200 Gäste im Rittersaal der Schlossuniversität erschienen um der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Studieren heute: Hauptfach Egoismus – Königsweg oder Irrweg?“ beizuwohnen.

„Es gibt zwei Worte, die ABSOLVENTUM treffend beschreiben: Begeisterung und Beharrlichkeit“, betonte Prof. Dr. Hans Raffée, ABSOLVENTUM–Gründungs- und Ehrenpräsident der Mannheimer Alumni-Vereinigung in seiner Begrüßungsrede. „Wir haben uns über die Jahre zum deutschlandweit größten fakultätsübergreifenden Absolventennetzwerk entwickelt. Aber hier ist der Weg noch nicht zu Ende, er fängt erst an!“


ABSOLVENTUM wurde 20 Jahre - und das haben wir gefeiert!

Nach den Grußworten des ABSOLVENTUM-Ehrenpräsidenten Hans Raffée, der ABSOLVENTUM-Präsidentin Dr. Brigitte Fickel und des UniversitätsrektorsErnst-Ludwig von Thadden, betrat Heike Schmoll die Bühne. Die Journalistin mit Fachgebiet Hochschulpolitik von der FAZ moderierte an diesem Abend die Podiumsdiskussion. Entsprechend der Fragestellung „Studieren heute: Hauptfach Egoismus – Königsweg oder Irrweg?“ fanden sich unter den Podiumsteilnehmern sowohl Vertreter der Studierendenschaft und der Berufspraxis, als auch der Universität. Die Studierenden waren durch Rebecca Rühle und Steffen Kramer vertreten, die sich beide ehrenamtlich in studentischen Initiativen engagieren. Als renommierte Persönlichkeiten aus der Berufspraxis durfte ABSOLVENTUM Dr. Dr. h. c. Manfred Fuchs, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des weltweit größten Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub S.E., sowie Bernd Beetz, Chairman von St. John Knits, begrüßen. Als Vertreterin der Universität nahm Professor Dr. Rosemarie Tracy, Prorektorin für die Bereiche Forschung, Nachwuchs und Gender, an der Diskussion teil.

„Haben Studierende heute überhaupt noch Interesse daran sich zu engagieren?“, fragte Moderatorin Heike Schmoll zu Beginn der Diskussion. Die Gründe für und gegen ein universitäres Engagement sind nach Meinung der studentischen Podiumsteilnehmer ebenso vielfältig wie offenkundig "Engagierte Studierende gibt es und es wird sie auch immer geben. Genauso gibt es aber auch die andere Seite: Studierende, die zielstrebig auf den Abschluss hinarbeiten wollen und daneben keinen Platz für soziales Engagement sehen. An der Universität Mannheim gibt es durch über 40 akkreditierte studentische Initiativen viele Möglichkeiten sich einzubringen“, so Rebecca Rühle. Wie die Biografie des Einzelnen in die Aufnahme eines Studiums und sozialen Engagements hineinspielt, verdeutlichte Steffen Kramer: „Wer sich ständig mit Anderen vergleicht, empfindet den Leistungsdruck in der Universität als enorm. Sicher, der Blick zu den Kommilitonen kann hilfreich erscheinen, aber bringt er mich persönlich voran? Es ist ein stückweit Lebenserfahrung, die man sammeln muss, um zu erkennen wo man seine Prioritäten setzt. Für mich schließen sich ein zielstrebiges Studium und politisches oder soziales Engagement nicht aus, im Gegenteil: Für meine persönlichen Ansprüche gehört es sogar dazu.“

Auch die Vertreter der Berufspraxis begrüßen soziales Engagement bei Studierenden, sehen das Gesamtbild jedoch differenzierter. „Nennen sie mir einen Beruf, in dem man sich nicht engagieren muss?“, fragte Bernd Beetz provokant ins Publikum hinein. „Kreativität und Engagement sind essentiell für jede Tätigkeit. Insgesamt hat sich aber die Schlagzahl in der Berufswelt erhöht: Immer jüngere, besser ausgebildete Absolventen kommen auf den Arbeitsmarkt. Natürlich will jedes Unternehmen nur den funkelsten „Brillanten“ aus diesem sowieso schon hochkarätigen Kader.“ Auch Manfred Fuchs verdeutlichte den Erwartungsdruck an die Studierenden: „Die Studierenden sehen sich mit Herausforderungen konfrontiert, die nicht nur ihre akademische Laufbahn, sondern potentiell ihr ganzen Leben bestimmen können.“

Welche Voraussetzungen man braucht, um überhaupt erst an die Universität zu gelangen, stand ebenfalls im Mittelpunkt der Diskussion. „Durch die reine Fokussierung auf Noten in universitären Auswahlverfahren kann man die Eignung der angehenden Studierenden nur partiell erfassen“, so Rosemarie Tracy. Lebenserfahrung und Engagement stellen für sie wichtige Faktoren in Eignungsprüfungen für Studiengänge da. Die Diskussion bot den Anwesenden einen interessanten Einblick in Spannungsfelder und Chancen der heutigen Studiensituation.

Der Abend klang bei einem stilvollen Empfang im Gartensaal des Mannheimer Schlosses aus. Hier hatten die Gäste noch reichlich Gelegenheit bei einem Buffet, Sekt und Musik des Jazz-Duos „Enjoy“ – beide selbst ABSOLVENTUM-Mitglieder – miteinander ins Gespräch zukommen und über Generationengrenzen hinweg die vergangenen ABSOLVENTUM-Jahre Revue passieren zu lassen.



ABSOLVENTUM vergibt im Jubiläumsjahr zehn Deutschlandstipendien

Anlässlich unseres Jubiläumsjahres konnten wir in diesem Jahr die Zahl unserer Dutschlandstipendien auf insgesamt zehn erhöhen, die den StipendiatInnen für ihre herausragenden Leistungen im Rahmen der feierlichen Stipendienübergabe am 3. November 2015 im Rittersaal des Mannheimer Schlosses überreicht wurden.

Hohes Spendenaufkommen beim ABSOLVENTUM-Adventskonzert

Um dem ABSOLVENTUM-Jubiläumsjähr einen glanz- und klangvollen Abschluss zu verleihen, präsentierte in der bis auf den letzten Platz besetzten Jesuitenkirche der Bezirkskantor an der Heilig-Geist Kirche Mannheim, Alexander Niehues, die Vorab-Uraufführung der Adventskantate „Bereitet dem Herrn den Weg" von Prof. Johannes Matthias Michel, Kirchenmusikdirektor an der Mannheimer Christuskirche. Nach dem Grußwort von ABSOLVENTUM-Präsidentin Dr. Brigitte Fickel und der Vorstellung des Spenden-Projekts „Wir wollen helfen“,durch „MM“-Redakteur Peter W. Ragge, 2. Vorsitzender des Hilfsvereins des Mannheimer Morgen, dem in langer Tradition auch der diesjährige Spendenerlös zu Gute kommt, kamen die Gäste in den Genuss eines beeindruckenden Konzertabends.

Der Komponist Johannes Michel spielte selbst die Orgel und inszenierte gemeinsam mit dem Ensemble Impronta mit Studierenden der Musikhochschule Mannheim sein neues Stück. Unter der Gesamtleitung von Alexander Niehues wurden die Instrumente durch den Kinderchor und den Jungen Chor an Heilig Geist Mannheim begleitet und die ZuhörerInnen mit vorweihnachtlichen Chorälen unterhalten und zum Mitsingen eingeladen.

Begeistert von diesem Konzertgenuss zeigten sich die Anwesenden am Ausgang der Jesuitenkirche besonders spendabel und so konnte an diesem Abend die hocherfreuliche Spendensumme in Höhe von rund 2.900,- Euro erzielt werden. Nach dem Konzert fand im Ignatius-Saal ein Umtrunk mit Brezeln und Wein statt, bei dem die Gäste den Abend in vorweihnachtlichem Ambiente ausklingen ließen.

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