MentorInnen

Hans-Peter Röttig, Daimler AG, Vertrieb

„Schon vor unserem ersten Treffen war ich überrascht über den Lebenslauf meiner Mentee. Sie hatte bereits eine Ausbildung in der internationalen Spitzengastronomie abgeschlossen, Berufserfahrung in London und Madrid gesammelt und dann ihr Studium in Mannheim begonnen. Nicht gerade das typische Profil eines „Erstsemesters". Unsere persönlichen Treffen haben mir dann auch viel Spaß gemacht. Es ergaben sich zahlreiche Gesprächsthemen rund um Studium und Beruf. Besonders in Erinnerung bleibt mir eine Diskussion über die Frage, ob Frauen während des Berufseinstiegs Nachteile hätten. In diesem Punkt hat sich die Situation in vielen Unternehmen in den letzten Jahren zwar sehr zum positiven geändert, dies scheint aber noch nicht im Bewusstsein der Studentinnen und Studenten angekommen zu sein. Bereits nach kurzer Zeit haben wir ein Praktikum geplant, das ihr Einblicke in den Vertriebsbereich meines Arbeitgebers in der Automobilindustrie geben sollte. Sicherlich war das Praktikum eine Orientierungshilfe für ihre weitere Studien- und Berufsplanung, insbesondere was die Besonderheiten eines Großunternehmens betrifft. Beeindruckt bin ich vom starken Engagement und dem breiten Interesse meiner Mentee."

„Die Zusammenarbeit mit dem Mentoring-Programm von Absolventum war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Die Projektleitung hat mir höchst professionell und freundlich einige relevante studentische Kandidaten vermittelt, mit denen ich im ersten Schritt telefonisch Ziele definiert und hinterfragt habe. Anschließend haben wir im Rahmen des weiteren Dialogs mit einigen Mentees die Dokumentation (Lebensläufe) zielkonform überarbeitet. Einer der Mentees hat sich dann mit meiner Vermittlung bei meinem Arbeitgeber um ein Praktikum beworben, während dessen ich ihn lose gecoacht habe. Der Kandidat hat sich dabei so hervorragend bewährt, dass beide Seiten sich zu einer Festanstellung nach Studienende entschlossen haben. Für beide ist damit für einen hochwertigen Karrierestart gesorgt, denn wir kennen uns gegenseitig bereits, und das Potential für (negative) Überraschungen ist deutlich reduziert. Gerne weiter so!"

„Gut liefen aus meiner Sicht die Gespräche zum Themenkomplex "Wo will ich eigentlich wirklich hin?" und "Was ist der erste richtige Job für mich?". Ich denke, dass ich meiner Mentee hier in unseren zahlreichen Gesprächen Unterstützung und Orientierung bieten konnte. Als hilfreich hat sich das persönliche Treffen herausgestellt. Die Telefonate nach dem persönlichen Treffen verliefen sehr viel persönlicher und auf einer tieferen Ebene. Hilfreich war sicher auch die Durchsicht und Diskussion der Bewerbungsunterlagen. Hier konnte ich Anregungen geben, insbesondere bei der Formulierung und Fokussierung des Anschreibens. Schön wäre gewesen, ein Bewerbungsgespräch auch zu simulieren. Etwas, was wir leider nicht geschafft haben. Insgesamt hatten wir für meinen Geschmack eine gute Mischung aus Beratung auf Basis meiner eigenen Erfahrungen und meines Wissens und einer Unterstützung bei der eigenen Orientierung und Zielfindung, eher im Sinne eines Coachings. Für mich persönlich hat das Mentoring viel gebracht. Einen jungen Menschen zu begleiten und zu unterstützen ist zuallererst einmal persönlich erfüllend und sehr befriedigend. Auch gibt es einen guten Blick auf die Schwierigkeiten und Widrigkeiten der Berufswahl und der vielfältigen Überlegungen, Ängste und Sorgen, die damit zusammen hängen. Einen Blick, den ich als berufserfahrener Mensch sehr selten bekomme. Dadurch wird auch die Eigenreflektion meines beruflichen Werdegangs und meiner weiteren Planungen angeregt. Auch konnte ich im Mentoring meine Kenntnisse und Fähigkeiten aus meiner in 2009 und 2010 absolvierten Ausbildung zum systemischen Coach einsetzen."

„Meinen Einsatz als Mentorin erlebe ich immer wieder überaus anregend. Im Kontakt mit StudentInnen werde ich mit Problemen und Situationen konfrontiert, die oft mit Selbstorganisation und Selbstmanagement, auch dem vielleicht nicht gelernten Umgang mit Stress und Belastungen, manchmal auch mit (noch) nicht ausgereiftem handwerklichem Können (z.B. Anfertigen von Hausarbeiten) zu tun haben. Da hilft oft ein reflektierendes Gespräch, ein unvoreingenommenes Gegenüber und der ein oder andere Hinweis. Überwiegend steht jedoch die Suche nach Orientierung im Vordergrund. Hier bemühe ich mich, gemeinsam mit meinem/meiner Mentee Inhalte und Themenfelder zu definieren, an denen das Studium oder an denen der berufliche Einstieg ausgerichtet werden kann. Dabei ist es mir wichtig, nicht selbst als "Brandstifterin" zu fungieren, sondern einen Suchprozess zu unterstützen, um das jeweils "eigene Feuer" für eine Sache oder ein Thema zu entdecken und anzufachen. Dies trägt am ehesten durch das oft stressige Studium, schafft ein Bewusstsein für die Ziele, Werte und Inhalte, für die man/frau stehen und sich einsetzen möchte und liefert Ideen für die ersten praktischen Handlungsfelder. Ich freue mich sehr, wenn ich auf diesem Wege Hilfestellung sein kann und finde das Angebot von ABSOLVENTUM super!"

„Das wichtigste daran, Mentor zu sein, ist für mich die enge Zusammenarbeit mit meinem Mentee und der Spaß, den diese Zusammenarbeit bringt. Neben den Hard Facts meines Unternehmens, die ich immer wieder in Workshops Studenten an der Uni vermitteln kann, ist jedoch der persönliche Kontakt zu meinem Mentee um einiges direkter und langfristiger. Obwohl ich im Rahmen meines Berufs als Unternehmensberater sehr viel unterwegs bin, halte ich dennoch stetigen Kontakt mit meinem Mentee via eMail und Telefon. Ebenso setzen wir Treffen an, wenn es mal mehr zu besprechen gibt. Das geht auch häufig sehr spontan. So bleibe ich auch direkt über neue Entwicklungen an meiner Universität auf dem Laufenden. Kurz vor dem Absprung ins Berufsleben werfe ich dann gemeinsam mit meinem Mentee ein Auge auf die richtige Bewerbung und Vorstellung bei den Unternehmen. Dabei versuche ich natürlich meinem Mentee mit Rat und Tat zur Seite zu stehen."

„Nach wie vor stehe ich mit meinem Mentee in Kontakt. Wir haben eigentlich das Stadium des klassischen Mentoring verlassen und uns recht gut angefreundet. Dies ist sicherlich auch dadurch gefördert worden, dass mein Mentee an meinem "Heimat-Lehrstuhl" (Prof. Milling), an dem ich jahrelang Famulant und Doktorand war, ebenfalls Famulant ist. Das sorgt für eine gewisse Bindung und auch gemeinsame Bekannte. Insgesamt denke ich, dass ich ihm insbesondere in der Anfangsphase unseres Mentorships mit einigen Tipps gut zur Seite stehen konnte. Er stand vor der Entscheidung, wie er sein Hauptstudium gestalten sollte, und ich habe ihm massiv zur Praxiserfahrung im Ausland geraten und ihn zu einem Urlaubssemester zu diesem Zweck ermutigt. Diesen Weg ist er gegangen, und ich habe den Eindruck, dass er persönlich sehr davon profitiert hat und ihm diese Erfahrungen viele weitere Türen öffnen werden. Mittlerweile ist mein Mentee so gut unterwegs, dass er im Moment eigentlich kaum Rat braucht. Wir haben allerdings bereits über seine Diplomarbeit beraten, und ich habe ihm den Kontakt zu einem alten Studienfreund vermittelt, der eventuell in dem Bereich, den mein Mentee sucht, für eine Diplomarbeit zur Verfügung stehen könnte."

„Insgesamt war die Zusammenarbeit mit meinem Mentee sehr angenehmen. Wir hatten einen guten Zugang zueinander und verstehen uns gut. Wir haben uns alle 1-2 Monate getroffen um den aktuellen Stand zu besprechen. Da mein Mentee ein sehr guter Absolvent ist, war er wenig "betreuungsintensiv". Gerne hätte ich mich noch intensiver um ihn gekümmert. Hauptaugenmerk war die berufliche Orientierung, da er anfangs nicht recht wusste, wo er sich hinbewerben sollte. Das hat sich dann Schritt für Schritt geklärt. Hilfestellung meinerseits musste ich nur indirekt leisten (Mindmap, einige Kontakte zu Headhuntern etc.). Durch ein noch exakteres Matching (etwas in Bezug auf Zielbranche und Zielfunktion), könnte ich zukünftig noch einen höheren Mehrwert leisten."

„Als Erfolgserlebnis sehe ich ganz besonders an, dass mein Mentee und ich immer noch in sehr gutem Kontakt stehen. Die häufigen Treffen mit ihm führten zu einem regen Gedankenaustausch. Er hat mir die Gedanken eines Bachelorstudenten näher gebracht: Wie ist ein Bachelorstudium strukturiert? Welche Probleme bzw. Vorteile hat man als Student? Wo liegen die Unterschiede zu meinem Diplomstudium an der Universität Mannheim? Zudem war mit ihm das Brainstorming zu bestimmten Unternehmensideen äußerst interessant, insbesondere da er sehr agil ist und unternehmerisch denkt. Als Herausforderung sah ich an, dass es zeitlich nicht immer einfach war, seinen und meinen Terminkalender unter einen Hut zu bekommen."

„Die Zusammenarbeit mit dem Mentee macht großen Spaß. Darüber hinaus behalte ich durch das Mentoring-Programm unmittelbar Einblick in die juristische Ausbildung, was besonders wichtig ist, da hier im Zuge des Bologna-Prozesses die Schwerpunkte nicht unerheblich verschoben werden. Aber durch das Mentoring-Programm erfahre ich, was ich bei künftigen Bewerbern inhaltlich voraussetzen darf und habe überdies die Gelegenheit, Studierende, die sich für eine Tätigkeit auf meinem speziellen Fachgebiet, dem Wirtschaftsstrafrecht, interessieren, frühzeitig Hilfestellungen zu einer entsprechenden Vorbereitung auf dieses ganz besondere Tätigkeitsfeld anzubieten."

Résumé: Die Mentorenschaft hat sich mit meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragte an der Universität Mannheim und als Trainerin in der Wirtschaft optimal ergänzt: Ich konnte zum einen meine Lehrveranstaltung aus den Erfahrungen meines Mentees heraus ein Stück anpassen und zum anderen meine Erfahrungen aus den Bereichen Unternehmerisches Handeln, Kompetenzprofile, und Zeit-management anwenden und weitergeben. Dabei haben wir unsere Zusammenarbeit nicht als Karriereberatung, sondern vielmehr als studentisches Coaching verstanden, vor allen Dingen in den Berei-chen: Umgang mit den eigenen Ressourcen, Entscheidungsfindung, Bewerber-coaching, Feedback und Stärken-Schwächen-Analyse. Für mich war es eine Freude, die Entwicklung meines Mentees zu begleiten und die ersten erfolgreichen Schritte zu beobachten. Mein Mentee geht nun wesent-lich strukturierter und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit an sein tägliches Arbeitspensum heran, das sich im Moment auf die Fertigstellung seiner Magisterarbeit konzentriert. Zudem empfand ich es als sehr anregend durch den Erfahrungsaustausch ein Stück näher am Geschehen der Universität Mannheim zu sein. Unsere persönlichen Treffen haben die Zusammenarbeit verstärkt, so dass die Mentorenschaft sicherlich über das Jahr hinausgehen wird. Gerade die persönlichen Treffen waren uns sehr wichtig. Hier haben wir u.a. gemeinsame Regeln der Zusammenarbeit aufgestellt, was das Mentoring leisten soll und was nicht. Fazit: Ein großartiges Projekt von ABSOLVENTUM MANNHEIM, das weitergeführt werden sollte und für beide Parteien eine Bereicherung darstellt.

„Interessant war es für mich, den Mentee-Blick auf die Berufswelt mit den vielfältigen Spannungen, die sie kennzeichnen, zu bestätigen - vor allem aber zu erweitern. Mir war es ein Anliegen, auch die Tücken der Berufsausübung wie z.B. die Spannungsfelder Vorgesetzter <-> Kollegen <-> Aufgabenerfüllung; Karrierismus <-> bewusste, nachhaltige Leistungsträgerschaft; Abnabelung von den (un)bewussten Erwartungen der Eltern; etc. zu verdeutlichen."

„Ich habe in den letzten 12 Monaten die Entwicklung "meiner" beiden Mentees beobachten und, an der einen oder anderen Stelle, auch begleiten können. Es macht Spaß zu sehen, wie "die nächste Generation" zukünftiger Mannheim-Absolventen heranreift, welche Entscheidungen sie dabei zu treffen haben und welche Erfolge sie dabei feiern können. Die größte Einschränkung war, dass ich aus der Distanz - mit einer Ausnahme - meine Mentees nicht persönlich treffen konnte. Das Bilden einer persönlichen Beziehung dauerte länger und mag nicht so erfolgreich gewesen sein, wie ich es mir als Mentee gewünscht hätte."

„Das Mentoring-Programm ist eine Win-Win-Partnerschaft für Mannheimer Studenten und Absolventen. Durch meinen Kontakt mit meinem Mentee wurde ich über aktuelle Entwicklungen an unserer Alma Mater auf dem Laufenden gehalten und habe neue interessante Bekanntschaften gemacht. Z.B. habe ich dem Mitbewohner meines Mentees geholfen sich erfolgreich bei uns zu bewerben, er wird ab Juni 2009 mein neuer Kollege im Frankfurter Büro sein. Auf der anderen Seite hoffe ich, dass ich meinen Mentee wertvolle Tipps und Erfahrungen zur Berufswahl und -einstieg geben konnte. Hieraus können durchaus Freundschaften über die Dauer des Programms hinaus entstehen: Heute arbeitet auch mein Mentee genauso wie ich in Frankfurt und wir bleiben weiterhin über spontane Treffen in Kontakt."

„Ich habe die Mentoring-Partnerschaft als sehr bereichernd für mich erlebt und kann nur jedem empfehlen eine Mentoring-Partnerschaft einzugehen. Ferner erhielt ich auch wieder neue Informationen zu meiner ehemaligen Universität, insbesondere über Entwicklungen an der Universität Mannheim und den aktuellen Lehrinhalten und Forschungsfragen des Personalwesens und des Arbeitsrechts."

„Es hat Spaß gemacht, über ein Jahr meinen Mentee zu begleiten, eigene Wertvorstellungen zu überprüfen und einen Studenten am Ende der Ausbildung bei den Irrungen und Wirrungen der Arbeitgeberwahl zu begleiten. Besonders beeindruckt hat mich das Commitment und die Klarheit meines Mentees, mit der dieser seinen Wege geht aber auch die Offenheit neue Herangehensweisen und andere Perspektiven auszuprobieren. Obwohl unsere Mentoring-Beziehung fast vollständig eine virtuelle war und dadurch besondere Disziplin im Halten von Telefonterminen und im akustischen Zuhören notwendig war haben wir beide erhebliche Erfahrungen und Erfolgserlebnisse dazu gewonnen. Das war sehr bereichernd."

„Als ehemaliger Mannheimer, der auch an anderen sowohl in- und ausländischen Universitäten studiert hat, möchte ich den Machern des Programms ein Kompliment machen: Idee und Umsetzung sind hervorragend. Dass sowohl Mentor als auch Mentee von so einer Partnerschaft Nutzen haben, wird nirgends bestritten. Den Vorteil für den Mentee sehe ich nicht in "to do"-Tipps, die der ältere Partner gibt, sondern in der Hilfestellung, bestimmte Fehler nicht zu machen. Frei nach dem Motto des alten Stuttgarter OBs Manfred Rommel: "Wenn man schon nicht weiß, was richtig ist, sollte man wenigstens nicht das Falsche tun". Hier kann ein Mentor mit kritischen Fragen helfen."

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Sebastian Hoffmann

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